E-Trekking

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E-Trekkingbike kaufen: Touren-E-Bikes für Alltag, Pendeln und Reisen

Ein E-Trekkingbike ist das Allround-Pedelec für alle, die ihr Rad wirklich nutzen: morgens zur Arbeit, nachmittags zum Einkaufen und am Wochenende auf eine lange Tour über Radwege, Nebenstraßen und Schotter. Hier findest du Touren-E-Bikes von Cube, Giant, Merida und Centurion, mit Rahmenformen vom klassischen Diamantrahmen bis zum Tiefeinsteiger und Akkus von 400 bis 800 Wh. Typisch für diese Räder ist eine Ausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger, mit der du direkt im Alltag losfahren kannst.

Was ist ein E-Trekkingbike?

Es ist ein Trekkingrad mit Elektromotor, das für längere Strecken auf befestigten Wegen und leichtem Gelände gebaut ist. Es verbindet die aufrechte, entspannte Sitzposition eines Tourenrads mit einer Ausstattung, die du für den Straßenverkehr brauchst. Rechtlich sind die Räder Pedelecs: Der Motor unterstützt nur, wenn du in die Pedale trittst, und schaltet bei 25 km/h ab. Du brauchst deshalb keinen Führerschein, kein Versicherungskennzeichen und es gibt keine Helmpflicht, auch wenn ein Fahrradhelm immer sinnvoll ist.

Im Vergleich zum E-City-Bike ist ein Trekking E-Bike robuster und für größere Reichweiten ausgelegt. Im Vergleich zum E-Mountainbike sitzt du aufrechter und hast in der Regel Licht, Schutzbleche und Gepäckträger an Bord.

Für wen eignet sich ein Trekking E-Bike?

Ein Trekking E-Bike passt zu dir, wenn du ein Rad für möglichst viele Einsätze suchst und nicht für jede Strecke ein eigenes Bike kaufen willst. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Pendeln: Gegenwind, Brücken und Anstiege auf dem Arbeitsweg gleicht der Motor aus, du kommst entspannt und ohne großen Kraftaufwand an.
  • Touren und Radreisen: große Akkus, Gepäckträger und eine komfortable Geometrie machen auch Tagestouren und mehrtägige Reisen mit Packtaschen möglich.
  • Alltag und Einkauf: Bei voll ausgestatteten Modellen sind Ständer, Licht und Gepäckträger schon montiert.
  • Wiedereinstieg: Die Unterstützung macht längere Strecken wieder machbar, auch wenn die Kondition noch nicht für jeden Hügel reicht.

Diese Ausstattung ist serienmäßig dabei

Was einen E-Tourer vom sportlichen E-Bike unterscheidet, ist die Ausstattung ab Werk. Dazu gehören je nach Serie:

  • Lichtanlage vorne und hinten, die über den Akku versorgt wird
  • Schutzbleche gegen Spritzwasser bei nasser Fahrbahn
  • Gepäckträger, bei Cube Kathmandu Hybrid zum Beispiel der integrierte Gepäckträger IC 3.0
  • Seitenständer und Kettenschutz
  • Federgabel, beim Cube Kathmandu Hybrid und Nuride Hybrid mit 100 mm Federweg

Motor und Akku: worauf du achten solltest

Motor und Akku bestimmen, wie kräftig dich das Rad unterstützt und wie weit du mit einer Ladung kommst. Bei den Cube Modellen in dieser Kategorie arbeiten Antriebe von Bosch, je nach Serie mit unterschiedlicher Ausrichtung:

  • Bosch CX: in vielen Cube Kathmandu Hybrid Modellen und im Nuride Hybrid, kombiniert mit einem 800 Wh PowerTube Akku, der in den Rahmen integriert ist.
  • Bosch Performance Line und Performance PX: im Cube Supreme Hybrid mit 600 Wh Akku, laut Cube mit bis zu 75 Nm (Performance Line) oder 90 Nm (Performance PX). Im Touring Hybrid EXC 625 arbeitet ein Bosch Performance Motor mit 625 Wh PowerTube Akku.
  • Bosch SX: ein leichteres System mit 400 Wh Akku, zum Beispiel im Kathmandu Hybrid C:62 mit Carbonrahmen. Auch das Editor Hybrid Pro 400X FE fährt laut Cube mit einem 400 Wh Akku im Unterrohr.

Wie weit du mit einer Akkuladung kommst, lässt sich nicht pauschal sagen. Die Reichweite hängt von der Unterstützungsstufe, dem Gelände, deinem Gewicht samt Gepäck, dem Reifendruck und der Temperatur ab. Wenn du lange Touren mit Gepäck planst, ist ein großer Akku die sichere Wahl. Für kürzere Pendelstrecken kann auch ein leichteres System mit weniger Kapazität passen, das dafür beim Tragen und Rangieren angenehmer ist. Besonders leichte Modelle findest du bei den Light E-Bikes.

Rahmenformen: Diamant, Trapez oder Tiefeinsteiger

Die Rahmenform bestimmt vor allem, wie leicht du auf- und absteigst und wie steif sich das Rad anfühlt. Viele Cube Modelle wie Kathmandu Hybrid, Touring Hybrid und Nuride Hybrid gibt es in mehreren Varianten:

  • Diamantrahmen: das klassische Rahmendreieck mit hohem Oberrohr, steif und sportlich.
  • Trapezrahmen: mit abgesenktem Oberrohr, ein Kompromiss aus Steifigkeit und bequemem Aufsteigen.
  • Tiefeinsteiger: ohne störendes Oberrohr. Beim Cube Kathmandu Hybrid heißt der Tiefeinsteiger-Rahmen Easy Entry. Ideal, wenn du oft anhältst, mit beladenem Gepäckträger unterwegs bist oder weniger beweglich bist.

Kettenschaltung oder Nabenschaltung?

Im Sortiment findest du Modelle mit Kettenschaltung und einzelne Modelle mit stufenloser Nabenschaltung. Eine Kettenschaltung bietet eine große Bandbreite an Gängen und ist leicht. Die stufenlose Enviolo Nabenschaltung, zum Beispiel im Cube Supreme Hybrid Comfort Pro, lässt sich auch im Stand schalten und ist wartungsarm, was im Stadtverkehr mit vielen Ampelstopps angenehm ist. Wer Technik mag, findet im Cube Kathmandu Hybrid C:62 SLT laut Cube die elektronische Shimano XT Di2 Schaltung.

E-Trekkingbikes von Cube, Giant, Merida und Centurion

Jede der vier Marken im Sortiment hat eigene Serien:

  • Cube: die größte Auswahl mit Kathmandu Hybrid, Touring Hybrid, Nuride Hybrid, Supreme Hybrid und Editor Hybrid. Alle Modelle findest du gesammelt unter Cube E-Trekking.
  • Giant: die Serien Explore E+ und DailyTour E+. Weitere Modelle der Marke findest du bei Giant.
  • Merida: das eSPRESSO 400 EQ und 500 EQ, das 500 EQ auch als LADY. Mehr dazu bei Merida E-Trekking.
  • Centurion: die E-Fire Serie als E-Fire City und E-Fire Sport. Das komplette Programm siehst du unter Centurion E-Trekking.

Die richtige Rahmengröße finden

Die passende Rahmengröße richtet sich nach deiner Körpergröße und vor allem nach deiner Schrittlänge. Die Hersteller geben Größen unterschiedlich an, mal in Zentimetern, mal in Buchstaben. Weil sie außerdem unterschiedlich messen, ist eine Größe nicht automatisch mit der eines anderen Herstellers vergleichbar. Am sichersten ist eine Probefahrt: Dabei merkst du sofort, ob du entspannt sitzt, sicher den Boden erreichst und den Lenker ohne Druck auf die Handgelenke greifst.

Checkliste vor dem Kauf

  • Wofür nutzt du das Rad hauptsächlich: Pendeln, Touren, Alltag oder alles davon?
  • Wie lang sind deine üblichen Strecken und wie hügelig ist es bei dir?
  • Welche Rahmenform passt zu dir: Diamant, Trapez oder Tiefeinsteiger?
  • Reicht ein leichteres System oder brauchst du einen großen Akku für lange Touren?
  • Kettenschaltung oder wartungsarme Nabenschaltung?
  • Willst du viel Gepäck mitnehmen? Dann achte auf einen stabilen Gepäckträger und passende Fahrradtaschen.

Probefahrt, Werkstatt und Leasing

Ein E-Bike kaufst du am besten nach einer Probefahrt. Unser Laden in Würselen hat über 2.400 m² Verkaufsfläche, und Räder, die bei uns im Laden stehen, kannst du auf der Indoor-Teststrecke fahren. Die Testfahrt für E-Bikes ist kostenlos. Alle neuen Räder bekommen einen Rundum-Check, bevor sie in die Ausstellung kommen, und nach dem Kauf kümmert sich unsere Fahrradwerkstatt um Reparaturen und Wartungen aller Art. Wenn du dein neues Rad als Dienstrad fahren möchtest, findest du alle Infos auf unserer Seite zum Fahrrad-Leasing. Einen Überblick über alle anderen Bauarten bekommst du in der Kategorie E-Bikes.

Häufige Fragen zum E-Trekkingbike

Was ist der Unterschied zwischen Trekking E-Bike und E-City-Bike?

Ein Trekking E-Bike ist für längere Strecken und wechselnde Untergründe gebaut, ein E-City-Bike für kurze Wege in der Stadt. Es hat oft eine Federgabel und eine Geometrie, die auch auf Schotter und mit Gepäck stabil bleibt. City-Modelle setzen stärker auf eine sehr aufrechte Sitzposition und einfache Bedienung.

Kann ich mit einem Trekking E-Bike auch ins Gelände?

Ja, auf Schotter, Feld- und Waldwegen fühlt sich ein E-Tourer wohl. Federgabel und breitere Reifen sorgen dort für Komfort und Kontrolle. Für Trails mit Wurzeln, Steinen und steilen Abfahrten ist ein E-MTB Hardtail oder ein E-MTB Fully die bessere Wahl.

Wie viel Wh Akku brauche ich für Touren?

Das hängt davon ab, wie weit du am Stück fährst, wie hügelig deine Strecken sind und welche Unterstützungsstufe du nutzt. Für überschaubare Pendelstrecken kann ein kleinerer Akku reichen, der das Rad leichter macht. Wenn du Tagestouren mit Gepäck oder viele Höhenmeter planst, gibt dir ein großer Akku wie die 800 Wh im Cube Kathmandu Hybrid mehr Reserven.

Ist ein Tiefeinsteiger nur etwas für Senioren?

Nein, ein Tiefeinsteiger ist für alle praktisch, die oft auf- und absteigen. Beim Cube Kathmandu Hybrid sorgt der Tiefeinsteiger-Rahmen laut Cube für deutlich leichteres Auf- und Absteigen.

Brauche ich für ein Pedelec eine Versicherung?

Eine Pflicht gibt es nicht, weil ein Pedelec bis 25 km/h rechtlich als Fahrrad gilt. Wegen des Werts eines E-Bikes ist eine Absicherung gegen Diebstahl und Schäden trotzdem sinnvoll. Bei uns kannst du dein neues Rad direkt beim Kauf versichern, alle Infos findest du bei unserer Fahrradversicherung.

Kann ich ein Touren-E-Bike leasen oder finanzieren?

Ja, beides ist möglich. Beim Leasing zahlst du eine monatliche Rate, die in vielen Fällen über den Arbeitgeber steuerlich nutzbar ist. Wenn du lieber selbst kaufen und in Raten zahlen möchtest, ist auch eine Finanzierung möglich.

Wie oft muss ein E-Bike zur Inspektion?

Eine regelmäßige Inspektion hält Bremsen, Schaltung und Antrieb in Schuss. Den Termin vereinbarst du vorab per E-Mail oder Telefon. Bei der Inspektion prüft die Werkstatt auch Verschleißteile wie Kette, Ritzel und Bremsbeläge, die beim E-Bike durch die zusätzliche Kraft schneller verschleißen.

Was bringt ein ABS am Trekking E-Bike?

Ein ABS verhindert, dass das Vorderrad bei einer abrupten Bremsung blockiert. So behältst du auch auf nasser Fahrbahn mehr Kontrolle und das Rad bleibt besser lenkbar. Das Cube Kathmandu Hybrid EX 800 bremst laut Cube mit hydraulischen Magura MT C ABS Scheibenbremsen.

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