Fahren Sie Fahrrad in der Aachener Region

Wussten Sie schon?

Aachen ist schon seit 1994 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte NRW und somit als "Fahrrad freundliche Stadt" ausgezeichnet. 

In Aachen sind schon einige Fußgängerzonen für die Benutzung durch Fahrradfahrer freigegeben, zum Teil auch außerhalb der lokalen Geschäftszeiten.

 

Fahrrad fahren in Aachen

Fahrrad fahren auf einer Strecke von 125 Km

Die Stadt Aachen möchte mit der seit 2008 begonnenen Kampagne FahrRad in Aachen alle Bürger animieren, nicht nur in ihrer Freizeit, sondern auch zur Arbeit oder zum Einkaufen auf das Fahrrad zu steigen. Die Strassenbedingungen sollen kontinuierlich verbessert werden (Radwege, etc.).

Der Ihnen sicherlich bekannte Vennbahnradweg beginnt derzeit am Eisenbahnweg in Aachen-Forst/Rothe Erde. Geplant ist übrigens ein weiterer Einstieg am Aachener Hauptbahnhof. Die anspruchsvolle und wunderschöne Strecke für Anfänger, ambitionierte Fahrradfahren und Familien zwischen Aachen und Luxemburg ist ein Muss für jeden Radfahrer.
Die stillgelegten Bahnhöfe in Aachen-Brand und Aachen-Kornelimünster sind kleine nette Restaurants, die von Radfahrern zu kleinen Pausen angefahren werden.

Wer es nicht kennt und vielleicht auch schon daran vorbei geradelt ist: Auf einem Teil zwischen Kornelimünster und Brand ist ein sechs Kilometer langer sog. Planetenlehrpfad errichtet worden. Das Inda-Gymnasiums hatten die Vorstellung, die Verhältnisse des Sonnensystems durch Markierungen entlang des Vennbahnradweges zu verdeutlichen.

Sie können auf dem Vennbahn-Radweg durch Deutschland, Belgien und Luxemburg fahren. Auf einer Strecke von nahezu 125 km erleben Sie Natur in einer autofreien Atmosphäre.

Mehr Infos zum Thema "Fahrrad fahren in Aachen" erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch.

Fahrrad fahren ist gesundheitlich sehr geeignet

Radfahren stärkt nicht nur das Herzkreislaufsystem, sondern auch Teile der Muskulatur. Neben den Beinen sind das besonders Gesäß und Rücken. Zudem belastet es durch die Sitzposition und die damit fehlenden Stoßkräfte viel weniger die Gelenke von Füßen, Knien und Hüfte als beim Joggen. Daher ist Radfahren (das gilt im Übrigen auch für ein E-Bike) gerade auch für übergewichtige Menschen geeignet.

„Sie müssen das 1,5-Fache an Zeit aufwenden, um den gleichen summarischen Effekt zu haben wie beim joggen." Während beim Joggen die Intensität von Beginn an relativ hoch sei, könne man das Radfahren auch schon mit minimalem Aufwand betreiben. Zudem gibt es bei Freizeit- und Hobbyradlern im Unterschied zum Joggen größere Leerlaufzeiten, sagt Völker. „Man weiß aus Studien, dass man 30 bis 40 Prozent der Zeit nichts tut. Ich trete dann also nicht." Man unterbricht das Treten in die Pedale beispielsweise, wenn man auf eine Kurve zu fährt oder vor einer Ampel bremst.

Achtet der Radler noch auf seine Haltung, kann er nicht mehr viel falsch machen. Die Hand sollte so auf dem Lenker aufliegen, dass sie mit dem Unterarm eine gerade Linie bildet. Das verhindert schmerzende Handgelenke, empfehlen viele Rad-Experten. Die Ellbogen sollten leicht gebeugt sein, um Stöße beim Fahren besser abfangen zu können.

Beim Oberkörper ist eine Neigung von etwa 45 Grad optimal, um Nackenproblemen vorzubeugen, wie Völker erklärt Jochen Lessau, Geschäftsführer des Württembelgischen Radsportverbands (WRSV) in Stuttgart, empfiehlt daher auch, den Sattel nicht schräg nach unten, sondern waagerecht einzustellen. Dann kippt der Oberkörper nicht zu sehr nach vorne.
Die Sattelhöhe ist dann optimal eingestellt, wenn das Knie in dem Augenblick noch leicht gebeugt ist, in dem das Pedal ganz unten steht und man mit der Ferse darauf aufsetzt.

(Quelle / Auszug aus den Aachener Nachrichten vom 31.05.2016)